Daniel Illhardt: Die Einlagenrückzahlung nach § 27 Abs. 4 AktG

39,80 

Jenaer Studien zum deutschen, europäischen und internationalen Wirtschaftsrecht, Bd. 36

Beschreibung

Durch das ARUG wurde 2009 der Kapitalschutz auch für das Recht der Aktiengesellschaft an zahlreichen Stellen gelockert. Nunmehr ist teilweise ungeklärt und streitig, wie sich diese Reformen in das Kapitalschutzsystem insgesamt einfügen und wie die Normen im Einzelnen auszulegen und abzugrenzen sind. Verkompliziert wird die Problematik durch die Überlagerungen des deutschen Aktienrechts durch das Europäische Gesellschaftsrecht, speziell die Kapitalrichtlinie. Die Dissertation, die von der Stiftung der Deutschen Wirtschaft und der Studienstiftung ius vivum unterstützt wurde, stellt sich der Aufgabe, die neue Regelung des § 27 Abs. 4 AktG umfassend auf national- und europarechtlicher Grundlage zu untersuchen. Unter umfassender Aufbereitung des gesamten einschlägigen Schrifttums sowie Rechtsprechungsmaterials werden die tatbestandlichen Voraussetzungen und die Rechtsfolgen der Neuregelung im Gesamtgefüge des bestehenden Kapitalschutzes dargestellt. Hierbei werden aktuelle Problemstellungen thematisiert und praktischen Lösungen zugeführt. Darüber hinaus findet eine vertiefte Auseinandersetzung mit den Anforderungen der Kapitalrichtlinie statt, wobei insbesondere auf das Gebot der Mindesteinlage, die Sacheinlagevorschriften sowie das Verbot der finanziellen Unterstützung eingegangen wird. Ergänzt wird diese Bestandsaufnahme de lege lata durch einen konkreten Vorschlag de lege ferenda, der das mit dem ARUG verbundene Ansinnen des deutschen Gesetzgebers dogmatisch stringenter und richtlinienkonform in das bestehende Kapitalschutzsystem integriert.

Zusätzliche Information

Titel

Die Einlagenrückzahlung nach § 27 Abs. 4 AktG

Autor/Herausgeber

Daniel Illhardt

ISBN

978-3-86653-262-5

Reihe

Jenaer Studien zum deutschen, europäischen und internationalen Wirtschaftsrecht

Band

36

Erschienen

Mai 2013

Format

Softcover

Seitenzahl

376